Freitag, 30. Januar 2009

DünnschreiberInnen

Im Musikunterricht habe ich von meinem Musikleher damals für absolut dünnes Notenhals schreiben gelernt den Füllfederhalter umzudrehen.

Als in manchen Dingen ewig gestrige nutze ich das heute noch wenn ich in etwas per Hand geschriebenes etwas einfügen möchte. Obwohl, seit ich die Spracherkennungssoftware habe, wird das mit dem Handgeschriebenen sich noch mehr auf "nur" Briefe konzentrieren...mal sehen.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Federn und emotionaler Wert

Es gibt bestimmte Dinge die haben einen total emotionalen Wert. Das versteht auch sonst keiner. Außer vielleicht eine oder einer das gleiche Hobby hat - oder sich für das gleiche Ding begeistern kann.

Bei mir persönlich sind das Federn - nein nicht die aus Metall. Sondern genau die sie auf einem Vogel wachsen. Deshalb ist es für mich total angenehm auf der Straße eine fast komplette Feder zu finden wie vielleicht ein Vogel bei der Mauser verloren hat. Immer wieder stelle ich aber fest, dass diese meine Faszination nicht unbedingt von m.S. geteilt wird. Es ist wichtig dass ich das raus finde, denn so weiß ich ob das Schenken der Feder wirklich diesem tieferen Sinn hat den es für mich hätte.

Wenn nicht, dann kann ich die Fehler genauso gut selbst behalten und vielleicht eher in Massagetechniken investieren.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Bakterien kultivierien ist...

...gaaanz einfach:
Einfach mal vor dem Duschkopf oder dem Klo oder so hinhocken und denen mal Shakespeare vorlesen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Gwen und das Niederländische

Tja, und ich stelle fest, die Welt fasziniert mich noch viel zu sehr um hier nur von einem Thema zu sprechen.

Wörter interessieren mich schon seit langem - wenn man eine Fremdsprache spricht, gibt es häufig Wörter die in der Muttersprache eine komplett andere Bedeutung haben. Man könnte zum Beispiel an nuttig denken. Im niederländischen heißt das eigentlich nützlich, vielleicht im Deutschen auch, nur dann auf eine ganz andere Art und Weise.

Das oben genannte Beispiel ist eins der einfach zu erklärenden Beispielen. Schwieriger wird es dann bei dem zusammengesetzten Begriff: „versteld staan“. Im Holländischen heißt das soviel wie: „überrascht sein“ meistens auf eine eingreifende Weise. Einmal habe ich eine Nähkurs belegt und da hat verstellen eine ganz andere Bedeutung, nämlich dass ein Kleidungsstück angepasst wird. Mit dem Hintergrundwissen im Kopf bekommt plötzlich der niederländische Ausdruck eine ganz andere Bedeutung.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Gwen und das Jahr der Hausaufgaben

Zumindest erscheint es mir so, als wenn 2009 das Jahr der Hausaufgaben werden würde. An einem Tag habe ich zweimal das Wort „Hausaufgaben“ in Bezug auf mich gehört.

Das erste Mal war die Dame von dem Nähkurs der ab nächster Woche startet. Sie sagte sowas wie: „…und es müssen natürlich auch Hausaufgaben gemacht werden, damit wir das meiste aus den zur Verfügung stehenden Stunden gemacht werden kann…“ und ich dachte: „Na prima! Wo ich doch der absolute Hausaufgaben-mach Typ bin, das kann ja lustig werden…“ und dann stehe ich abends bei meinem heißgeliebten Training und habe gerade das erste Schrittdiagramm hinter mir und mein Trainer findet sich sollte mal ne Prüfung machen…nur ich kann gerade mal 2 von den minimalen 5 Liegestützen.
Und da el Trainer mich lieber direkt die 2. Weißgurtprüfung machen lassen will, stehe ich vor 10 Liegestützen die ich schaffen muss/will… Und natürlich kam der Satz:“Ja, dann hast Du jetzt mal Hausaufgaben auf…“

Das ganze endete damit, dass ich heute morgen zu meiner „Sport addiciton“-Zeit die ich mir seit ca. 4 Tagen einräume eine Haltungsübung gemacht habe, die ich theoretisch 1 Minute lang anhalten sollte, aktuell aber nur 34 sec. halten konnte.

Und ich habe bis Montag Zeit. Halleluja!

Als ich dann nach dem Training nach Hause zurück schlitterte (ja ich war mit dem Fahrrad unterwegs) fiel mir die Häufung der Hausaufgaben(androhungen) an dem Tag auf. Habe gedacht, das ist dann wohl mein Thema für dieses Jahr: meine Hausaufgaben machen.

Mal sehen was ich Feldenkraismäßig für Hausaufgaben kriege, bzw. mir selbst auferlegen sollte/will. Habe vorsichtshalber jetzt schonmal Visitenkarten gedruckt, heute abend werden die zugeschnitten und dann mal sehen. (Visitenkarten, weil das mein von mir selbst anvisierter nächster Schritt zur „Kundenneugewinnung“ war.)

Wünscht mir viel Durchhaltevermögen und Spaß auf der Reise.

Freitag, 2. Januar 2009

Sponti-Spruch

War ja immer sowas wie: "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." Bei der heutigen Situation müsste dass dann eher: ...und keiner fliegt hin heißen und das wollte ich gar nicht schreiben.

Mein Sponti-Spruch in der Jugend war immer: "Gegensätze ziehen sich aus" und jetzt stelle ich fest, dass das seit Mitte letzten Jahres tatsächlich ein BUCHTITEL ist! Irgendwie wieder eine Begegnung der dritten Art...

Ich frage mich natürlich, ob der Spruch so offensichtlich war, dass die beiden das selbst ausgebrütet haben, oder ob es irgendwie, irgendwo doch eine Verbindung zu mir gibt. (Nein, ich bin nich auf mich selbst fokussiert, wie kommst Du denn darauf?! ;-)

Montag, 29. Dezember 2008

Der Doppelknick

Das ist so eine Sache mit dem Wissen, wenn man was erzählt bekommt, dann weiß man nicht immer von wem – oder wann genau. Die Sache mit dem „Doppelknick“ habe ich glaube ich aus dem Mia Segal Workshop in London letztes Jahr:
Wenn es eine wie auch immer geartete gewohnheitsmäßige Verschiebung oder Verdrehung der Wirbelsäule gibt, dann gibt es an einer anderen Stelle die Gegenbewegung um wieder „gerade“ zu sein.

Fiktives Beispiel: wenn mein Becken so schräg gestellt wäre, dass ein Teil weiter Richtung Rücken (also nach hinten) zeigt, wird im Brust- oder Nackenbereich eine gegensätzliche Verdrehung stattfinden. Und bevor man sich jetzt die Frage nach dem Huhn und dem Ei stellt, kann man auch ganz einfach dort anfangen, wo es einem am Meisten auffällt. Oder an der Stelle an der es am angenehmsten ist für die betreffende Person Das andere bewegt sich ja dann eh Richtung Ausgleich. Zumindest wenn es anatomisch noch möglich ist natürlich.

War das verständlich, oder spreche ich zu sehr chinesisch?

Dienstag, 23. Dezember 2008

„Rücken“ II

Well – meinem Rücken geht´s wieder besser, obwohl es tatsächlich ein paar Punkte gibt auf die ich aufpassen möchte: Die Sache mit den Schultern war ein heißer Tipp und ich habe darauf geachtet, dass ich die Seite die schmerzt dehne. Das ist auch entgegen meinem normalen Bewegungsmuster.

Es gibt zwei Wirbel, die im thorakalen (Brust-)Bereich was anderes wollen als ich – allerdings ist die Frage ob das jetzt der „Doppelknick“ ist oder ob die Muskeln drumherum irgendwie anders organisiert werden können.

Wenn mich mein recht bescheidenes Anatomie-wissen nicht gänzlich im Stick lässt, dann gehören die Wirbel zum Ansatzpunkt von dem Muskel, der im niederländischen „monnikenkapsspier“ heißt (deltoideus??). Also werde ich mich erstmal weiter auf meine Schulter konzentrieren, bevor ich mir überlege, was ich sonst noch so mit den Wirbeln machen könnte außer einrenken…
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