Kennt ihr das auch?
Das man sich plötzlich Daten merkt, die die Welt nicht brauch? Das z.B. das Anfrageformular von dem Betrieb, dem ich meine Arbeitskraft gebe die Nummer 1444 hat? Oder das Mr. TumTum hinter der Nummer 55 nichts weiß?
Das sind zwar Shortcuts die einem das Leben kurzfristig leichter machen und die ich immer witzig finde, nur sie nützen keinem was außer mir. Obwohl die TumTum Sache mittlerweile immer von mir angekündigt wird – man will ja fair bleiben.
P.S: Wer mir als erster schreibt zu welchem Spiel die Nr. 55 gehört, bekommt von mir eine Tüte mit kleinen, bunten und runden Schokolinsen, die einen im Kino anlabern, aber nicht in der Hand schmelzen.
Through-Gwens-Eyes - 17. Apr, 13:20
Mittlerweile hat sich ein mehr oder weniger konstantes Grüppchen von 5 Leuten für den Feldenkrais-Workshop gebildet.
Und vor ein paar Wochen habe ich wieder etwas wichtiges dazu gelernt: wenn ich etwas zeigen will, dann kann ich es besser an mir zeigen, wenn die Gruppe noch nicht so vertraut ist. Weil sonst die Person an der ich es zeige findet, dass sie
1. etwas "Falsch" gemacht hat und
2. jetzt mit diesem "Falschen" vor der Gruppe bloßgestellt ist.
Zum Glück kannte ich die Person etwas näher und es war nicht ganz so ein arges Problem, allerdings ist mir das eine tiefe Lehre gewesen.
Wobei ich an dem Punkt "Richtiges"/"Falsches" Bewegen noch was feilen darf. Es geht ja um Erfahrungen, aber warum dann genaus so und nicht anders.
Mia und Leora sagen immer, dass Herr Feldenkrais sich die Übungen nicht zusammengewürfelt hat, sondern dass eine ganz bestimmte Absicht dahinter steckt. Ein ganz bestimmter Lernmoment. Nur das mir dieser Lernmoment noch nicht immer so klar ist. Und da wo bei mir keine Klarheit herrscht, kann ich diese auch nicht weitergeben. Ich hoffe, dass die anstehenden Lehrgänge da mehr Ansatzpunkte bieten. Ich will "meinen Leuten" schließlich eine gute Qualität bieten. (und vielleicht mal so gut werden wie die beiden...)
Through-Gwens-Eyes - 10. Apr, 20:15
Und es geht weiter - diesmal zum Glück nicht in so einer Dringlichkeit wie im letzten Jahr: es stehen zwei Hochzeiten an, die von meiner ehemaligen Mitbewohnerin im Ausland und die von einer Studienkollegin von mS.
Die erste ist jetzt schon bald - ca. 2,5 Wochen und mir fehlt (mal wieder) die Unterkunftsbuchung und eine zündende Idee für eine Hochzeit, die einerseits mobil bleiben möchte (weil in einem anderen Ausland geheiratet wird, als wo man wohnt) und die sich andererseits Geld in Form von Spenden für einen guten Zweck oder in Form von Gutscheinen für Firmen in einem dritten Ausland gewünscht haben...
Ich glaube ich kalligrafiere einfach das Glücks-orakel von Luisa Francia aus ihrem Buch"Die magische Kunst das Glück zu locken".
Through-Gwens-Eyes - 3. Apr, 20:33
Im Feldenkrais wird immer wieder darauf hingewiesen, das alles zusammenhängt. Wortwörtlich - alle Knochen sind über die Muskel miteinander verbunden. Wenn ich meinen Kiefer zu sehr zusammenpresse, kann es sein, dass ich nicht nur Schulter und Nackenprobleme bekommen kann, sondern dass auch mein Rücken oder meine Atmung darunter leidet. Weil die Muskeln für den Kiefer teilweise Auswirkungen haben auf den Brustkorb.
Eigentlich wollte ich auf eine noch gröbere Verbindung im Körper aufmerksam machen: Der Kopf und das Becken mit der Verbindung über die Wirbelsäule. Ich kann daran arbeiten, dass ich mein Becken anders belaste (z.B. nicht immer auf meiner reichten Seite hängen) ich kann mich aber auch dafür entscheiden, meinen Kopf in die andere Richtung zu neigen als vorher. Resultat ist in etwa das Gleiche, weil es sich über die Wirbelsäule im ganzen Muskel- und Skelettsystem verbreitet. Und von da aus natürlich auch in die tieferen Ebenen geht.
Einziger Hacken: das Becken ist einem meistens geläufiger als der Kopf. Zumindest war das bei mir so - und das hab ich auch erstmal so weitergegeben an eine Schülerin. In der letzten Stunde allerdings stellte sich heraus, dass es vermutlich für sie gut ist, dass sie mehr Bewusstheit für ihren Kopf bekommt. Das habe ich dann mal als "Hausaufgabe" aufgegeben. Weil ich weiß, dass sie diese auch von sich selbst aus macht.
Bin mal gespannt ob und wie ich das sehen werde - also ob es einen Unterschied macht...
Through-Gwens-Eyes - 23. Mär, 23:22
Und nicht nur Verdacht, sonder auch Tatscahe.
Wie ja schon mehrmals in diesem Blog erwähnt bin ich in einem Kampfkunst-Verein. Meine Doping-Methode heißt Feldenkrais.
Weil ich gelernt habe, alle anderen Muskeln zu entspannen außer diejenigen, die wirklich benötigt werden und dadurch Sachen einfach länger aushalte.
Weil ich durch Feldenkrais wesentlich genauer weiß, wie sich mein Körper bewegt und dadurch „plötzlich“ weiter komme bei Dehnungsübungen als jemals zuvor.
Weil ich durch die Feldenkrais Ausbildung ein wesentlich geschulteres Auge für Körperstellungen bekommen habe und mir Techniken dadurch leichter abkucken kann.
Ich fühle mich immer wieder so als wenn ich gerade im Cheatmode unterwegs bin – wenn ich z.B. mit dem Rücken an der Wand einen 90 Grad Knick in Knöchel-, Knie- und Hüftgelenk habe und das trotzdem recht locker 2x1 Minute festhalten kann.
Oder wenn ich mich bei einer Technik „plötzlich“ so weit umkucken kann, das es aussieht als wenn ich schon Jahre dran wäre, nur weil ich vor kurzem (wieder)entdeckt habe, wie stark sich mein Brustkorb verbiegen kann.
Jetzt noch die Kondition bei den Liegestützen und die Technikerfahrung.
Through-Gwens-Eyes - 19. Mär, 13:12
Als Kind war das eins meiner liebsten Sommer-Wasser-Spiele: Der Schlauch wird rhythmisch hoch und runter bewegt, so dass eine „Wasserwelle“ entsteht. Und man musste darunter weg huschen, ohne nass zu werden. Natürlich haben wir geschummelt und den Rhythmus verändert, damit zu gute SpielerInnen auch gehörig nass werden.
Warum ich aus dem Nichts auf ein Kinderspiel komme?
Gestern war ich wieder seit längerem beim Training und unser Trainer testet vor Anfang immer mal wieder Reaktions- oder Balancespiele mit den gerade hereingekommenen Trainingswütigen. Sehr geliebt als Testkaninchen ist ein bestimmter Gelbgurt, der eine unglaubliche Kondition hat. Und dieses Mal war das Reaktionsspiel unter einem geschwungenen Seil (8-Kreis) hindurch zu kommen, ohne vom Seil getroffen zu werden.
Ich habe direkt glänzende Augen bekommen. Allerdings habe ich als Noch-gar-nix Gurt mich nicht getraut mich aus der Frauengruppe von Grüngurten hervorzuwagen – und dann war auch Angrüßen angesagt. Murmel – wenn ich mal was länger dabei bin, dann vielleicht.
Als „Ausgleich“ haben wir dann eine Art „Choreographie“ gelernt, mit der wir einerseits korrekte Blocktechniken und –abläufe und gleichzeitig Reaktionsschnelligkeit, Gedächtnis, Motorik und das sich gewöhnen an „Treffer“ am Arm üben. Sieben Wünsche auf einmal – und es war noch nicht einmal ein Ü-Ei.
Heute kann ich dazu nur sagen: genial und Unterarm Tatar.
Through-Gwens-Eyes - 13. Mär, 13:34
-Wünsch ich mir von den Techniker.
Auf der Arbeit haben wir jetzt eine Computerbildschirmwand – fast alle bekommen einen zweiten Bildschirm und die erste Fuhre wurde so richtig breite Bildschirme bestellt
Da wir als Team unsere Computerschirme immer gerne so aufstellen, dass wir uns noch ansehen können, haben wir jetzt ein Problem: wir kucken gegen eine dicke, schwarze Bildschirmrückseitenwand. Ich hab mich schon heimlich gefragt, ob wir dann nicht webcams installieren müssten...
Die zweite Fuhre wird schon kleinere Bildschirme enthalten – ich sehe jetzt schon durchsichtige Bildschirmen als ein MUSS für unsere Firma an – mal sehen wann das kommt.
Es ist ja immerhin schon mehrfach in den Filmen gewesen (zum letzten Mal bei „Mission to Mars“ gesehen) – dann kann es ja nicht mehr weit sein bis zur Serienfähigkeit, wenn man mal von Star Trek ausgeht und der Technik, die von da aus den Weg ins den Alltag gefunden hat.
Through-Gwens-Eyes - 3. Mär, 12:29
So jetzt ist erstmal Sendepause bis vermutlich März, weil ich zum Feldenkrais Kurs in fremde Länder entschwinde (aber nur für eine Woche). Bis ich dann wieder was geschrieben habe, dauert es ganz bestimmt was.
Through-Gwens-Eyes - 11. Feb, 13:58
Jemand aus meiner Familie hat mal Sport studiert – und die Aussage dieser Person war: nur eine untrainierte Person schwitzt nicht, weil dann die Haut noch nicht weiß, dass schwitzen sie von der Hitze befreit.Bei einer trainierten Person „kennt“ die Haut das Problem schon, weiß auch, dass es länger so weitergehen wird und schwitzt freiwillig.
Jetzt hab ich als Jugendliche schon Sport betrieben, allerdings nicht so wahnsinnig fanatisch.
Mach ich jetzt auch immer noch nicht und doch bin ich einmal die Woche beim Training und mittlerweile hat sich ja das „Hausaufgaben-Fitnessprogramm“ schön eingeschliffen.
Mit dem Resultat, dass ich gestern zum ersten mal so richtig geschwitzt habe, also so richtig mit Schweißperlen auf der Stirn. Als notorische Niedrigblutdrucklerin finde ich das ´ne echte Leistung – die ich natürlich heute mit dem gebührenden Muskelkater bezahle…autsch.
Ich glaube, ich werde heute nicht soviel aufstehen wie sonst.
Through-Gwens-Eyes - 5. Feb, 13:27
Oder auf Deutsch: verdöllich!
Hab ich doch glatt Mr. Chains GEBURTSTAG vergessen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH NACHTRÄGLICH!!!
Möge Dir der Sidekick immer gelingen.
(und Grüße an die Allerliebste!)
Through-Gwens-Eyes - 2. Feb, 13:20