Jemand das Buch "Bestellungen beim Universum" gelesen? Ich schon und ich habe den Eindruck, dass es funktioniert - allerdings auch schonmal mit so einer Verzögerung, dass der Wunsch irrelevant geworden ist. Man sollte also auf seine Wünsche aufpassen.
Also. ich wünsch mir was: nämlich eine Regentonne für meinen Garten und eigentlich auch für die Arbeit, wenn es passt. Und mehr Mut meinen Ängsten zu begegenen und zu agieren. Zum Beispiel in Bezug auf Feldenkrais. Und Ausdauer und immer wieder den Zündfunken. Und auch die Diszipliniertheit in meinen gewählten Themen, wie z.B. Feldenkrais meine Hausaufgaben zu machen.
Das oder etwas besseres, wenn es das Beste für mich und das Beste für alles Leben auf der Welt ist.
Through-Gwens-Eyes - 16. Jun, 20:55
Soo - und nach 7 Jahren wurde die Nähmaschine endlich so genutzt, wie meine Eltern das vorgesehen hatten: zum reparieren von Kleidung. Irgendwie hatten neue Dinge bisher häufig eine Art von Inkubationszeit, bevor ich sie so richtig nutze.
Wobei ich natürlich schon witzige Dinge mit der Maschine angestellt habe: z.B. aus Stoffresten eine Art Schleier fertigen, der zum Jungesellinnenabschied genutzt werden konnte. Oder ein total abgefahrener Blütenbeutel. Bin mal gespannt, inwieweit ich es hinbekomme, Feldenkrais und meine Kreativ-hobbies gut miteinander zu kombinieren.
Through-Gwens-Eyes - 26. Mai, 20:45
Der Anlass war, dass ich darüber nachdachte, ob ich zum ersten Mal Distelblätter ernten und verkochen sollte, in der gerade frisch aufgeräumten Küche mit adrettem Tischtuch auf dem Küchentisch. Und wie ich Disteln erkenne, die ich am besten ernten sollte - vermutlich die, die am unbeschadesten sind von irgendwelchen Schädlingen.
Und ob ich Kartoffeln vom Bauernhof kaufen sollte - aber von welchem?
Und der Distelernte-Anlass war, das beim letzten Feldenkrais-Seminar eine Frau dabei war, die sich komplett von Rohkost ernährte und quasi das Unkraut aus dem Garten zu einer Avocado verspeiste. Und nach Wochen des mich-drum-herum-drückens bin ich letztens an einer Distel vorbei gekommen, wo ich mal ein gaaanz kleines Stückchen abgezupft habe und kostete. Ergebnis: schmeckt grün, ein wenig wie Sauerampfer ohne die Säure hinterher. Und jetzt stelle ich mir eine Art Disteleintopf mit Kartoffeln vor, wie man z.B. einen Endivieneintopf kochen würde. Mal testen, wie stachelig das tatsächlich ist :D
Through-Gwens-Eyes - 30. Jun, 20:06
Jawohl - genau so:
Pfannkuchen ohne Milch gebacken, weil gerade nicht da, zwei Rotkohlblätter & zwei Tomaten fein geschnitten, eine Einbrennsauce mit Weißweinrest gemacht, dazu viel Curry und etwas Muskat und Rosmarin geschmissen - und das Gemüse kurz in der noch heißen Pfanne dünsten lassen - lecker wars.
Through-Gwens-Eyes - 9. Jun, 20:27
Gerade
hier falsch gelesen:
Mir ist der Schatten heilig, der das Licht wirft.
Hieß natürlich. mir ist der Schatten heilig, der vom Licht geworfen wird.
Interessantes Gedankenspiel mal vom Schatten auszugehen...
Through-Gwens-Eyes - 2. Jun, 20:18
Letztens habe ich eine Möglichkeit gefunden, wie ich im Feldenkrais Kurs mitschreibe und hinterher nicht in Buchstaben versinke:
Ich skizziere einfach, wie die Bewegung auszusehen hat und in welche Richtung es geht - mit ein paar erklärenden Worten. Das ist wesentlich einfacher, wenn ich hinterher mich auf den Boden legen will, um die Bewegungen wieder nach zu machen.
So und jetzt noch herausfinden, wie ich es schaffe, mich regelmässig hin zu setzen und *alle* meine Notizen, Kopien, Mitschriften von ATM´s und FI´s in dieses System zu übersetzten. Immer schon einen Schritt nach dem anderen ;-)
Through-Gwens-Eyes - 19. Mai, 20:40
Gestern war ich zum ersten mal bei einem klassischen Akkupunkteur und es war wunderbar - auch wenn ich mit ca. 22 Nadeln bespickt worden bin. Der beste Mensch ist eine Mischung aus Oberarzt, Neurologe und erfahrener Lebemann und ist mir empfohlen worden.
Sehr gute Sache das, auch wenn ein paar von den Punkten heute noch ein bisschen prikkelten. Und eine Art Visualisation habe ich vorgeschlagen bekommen, die gleichzeitig den Sauerstoffgehalt meines Blutes anhebt, weil ich auf eine bestimmte Art atmen soll. Ich glaube, die Visualisation hat Chancen mich von der Angst runter zu bringen, die ich mir von meinem ersten Feldenkraislehrer hab aufdrängeln lassen, weil er unzufrieden mit meinem Organisationstalent war.
Bin mal gespannt, wie´s weitergeht.
Through-Gwens-Eyes - 12. Mai, 20:40
Heute morgen ist meine Wohnung entstört worden - und wie immer bin ich ein Glückskind: die Wasserader läuft so rum, dass die Einflüsse vom Friedhof weg bleiben und der Banker war nicht blokiert.
Witzig war, dass ich die Veränderung auf meinem Kreislauf gespürt habe. Erst war mir schwindelig, dann tat meine rechte untere Weisheitszahnlücke weh und danach fühlte ich mich besser. Ich freue mich schon darauf, heute nacht da zu schlafen. Bin mal gespannt, wie das wird.
Through-Gwens-Eyes - 5. Mai, 20:21
Hab mir mal die Bilderfolge auf web.de angesehen - kann es sein, dass die Gute in der Kutsche ihren Ring nicht anhat? Oder kuck ich nur schlecht?
Hochzeit! Klamotten! Klunker! :D
Nachtrag: yepp - ich kucke nicht richtig - sie trägt den Ring links.
Through-Gwens-Eyes - 29. Apr, 16:06
Well, wie ja schon einige wissen, geb ich in meiner Freizeit privaten Feldenkraisunterricht. Was mich dazu zwingt, regelmäßig meine Unordnung zumindest soweit zu ordnen, dass es einigermassen schick aussieht.
Jetzt denke ich darüber nach, dass ich weitere Leute einladen könnte eine Probestunde zu nehmen. Mein Dilemma ist jetzt, dass dadurch der Kreis der bekannten Leute gesprengt wird und ich durchaus auch Leute in meiner Wohnung habe die mich und meine Ordnungsherausforderung noch nicht kennen. Und ich will ja einen guten ersten Eindruck hinterlassen, nicht wahr?
Ich mache auch Fortschritte - diese Woche habe ich 3 Dinge erledigt, die weggeräumt werden mussten und wo ich drüber nachdenken musste, wohin die denn wohl müssen. Ein Start der Ordnungsroutine.
Nur reicht mir das noch nicht und ich denke manchmal: ähm, ich kann doch noch nicht anfangen neue Leute einzuladen, ohne nicht alles aufgeräumt zu haben. Und die Aufräumroutine ist noch nicht komplett gefestigt, also schiebe ich das weiter vor mir her, usw. Vor allem - was wenn das Regeln meiner Ordnung eine karmische Lebensaufgabe ist oder so? Dann würde ich 120 werden und keine einzige weitere Feldenkraisstunde geben, weil noch immer in Fetzen Papier kein Zuhause hat!
Die Lösung ist natürlich darin, einfach dafür zu sorgen, dass ich neue Leute bekomme und dadurch das Ordnung schaffen automatisiere. Und mir wieder ne Übersicht verschaffe, wieviele Abende Freundeskontakt und andere Dinge sind und wieviele Stunden Feldenkrais ich gebe, denn wie habe ich schon häufiger im Netz gelesen: das was man misst, dass verändert sich.
Through-Gwens-Eyes - 21. Apr, 20:35