Donnerstag, 1. Juli 2010

Schuhregal-Glück

Mittlerweile fühle ich mich fast wie ein wirkliches Weibchen: ich könnte im Kreis hüpfen vor Glück und habe meiner Umgebung mindestens 5 mal mitgeteilt, WIE glücklich ich mit meinem Schuhregal bin.

Die Skandinavisierung meiner Wohnung hält weiter an: mein Schuhregal ist anscheinend DER Klassiker aus dem blau-gelben Möbelhaus – für Bücher und in kleiner für CD´s. Wie gewohnt habe ich meinen aus zweiter Hand, allerdings noch nicht alt genug, damit die Klebstoffe schon entwichen sind. Schade.

Daher durfte mein Schuhregal-Glück erst mal eine Woche im Gang stehen und ausdünsten – leider zur Schafskälte, so dass er jetzt weiter in meiner Wohnung auslüften muss – ich wollte einfach schneller Ordnung schaffen, als die Sonne hinterherkommt ;-)

Anlass zu diesem Glück war mein altes Schuhregal, vor dem sich meine Schuhe wie eine Insel herumdrapierten, anstelle darin. Das sah sogar für mich superunordentlich aus. Jemand pflanzte mir die Idee in den Kopf, die ganze Schuhparade hoch zu stapeln und das gefiel mir.

Am allerbesten, neben der Aufgeräumtheit, finde ich den Stuhl, der neben dem Schuhregal Platz hat – weil ich nämlich am liebsten im Sitzen meine Schuhe an- und ausziehe und ich so die Päarchen direkt wegstellen kann. Anstelle sie aus dem Wohnzimmer „mühsam“ in das Regal tragen zu müssen. Organizing from the Inside Out, wie es sich gehört!

Bin dann mal beim weiterhüpfen…

P.S: vielleicht demnächst in diesem Kino: Garderobenglück - aber davor muss ich meine Abneigung vor Dübeln ablegen...

Mittwoch, 2. Juni 2010

Kickass

Ja, nee, is klar!
Das Mädel kann rennend bei zwei Pistolen gleichzeitig die Magazine austauschen – letztere machen sogar einen Salto, aber mit Nachtsichtbrille muss sie hin kucken um eine Pistole nachzuladen. Mhm, logisch. Diese Computerspielszene hätte man getrost rauslassen können.

Aber ansonsten ist der Film super und mir ist zum zweiten Mal aufgegangen, dass Gewalt ja Gegengewalt auslöst. Das stört mich mittlerweile ziemlich an den Batman-gleichen Helden: es gibt als Antrieb die Rache, in deren Dienst alles Geld und alles Streben gestellt wird.
Blutig war´s auch – ich kann nicht umhin mir zu überlegen, was wohl die Frauen von den ganzen Männern machen, die von Hitgirl und Kickass erschossen wurden? Werden die auch ins fesche Latex steigen und der Rache weiteren Vorschub leisten? Und dann als gerechte Heldinnen dastehen?

Was wäre, wenn Big Daddy den gleichen Focus z.B. darauf gelegt hätte, dass dem Oberboss sein Markt austrocknet? Und damit wirklich zum „friendly neighbourhood“ Superhelden wird?

Und das Produktplacement war ja nicht zu übersehen – beim dritten Mal fehlt einem die Biene richtig.

Und doch habe ich den Film genossen – ein Nicolas Cage als Big Daddy, der seine Tochter abknallt – damit sie lernt wie gut ihre Schutzweste funktioniert…abgefahren. Und super gut geschauspielert, die beiden wirken total überdreht. Ich glaube, dass hat Spaß gemacht da die Superhelden zu spielen.

Und die Knöpfe, die Red Mist drückt, nachdem man eigentlich den Superboost erwartet und dann: steigt Nebel auf – göttlich.

Sidenote für InsiderInnen: die Requisiten sind nur spärlich genutzt worden - Zivilcourage will noch geübt sein, aber mS hat mitgemacht, das hat mich total gefreut.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Schamanische Masken

In der Feldenkrais Ausbildung wurden wir davor gewarnt mit der Familie oder mit Freunden zu arbeiten. Moshé Feldenkrais selbst war dagegen. Milton Erickson warnte auch davor.

Letztens habe ich mit dem „Schamanen bei mir umme Ecke“ mal darüber geredet, weil es in meinem Umfeld einen „Fall“ gibt, wo ich was anderes mache als Feldenkrais: ich habe die Person „abgeräuchtert“, was ja nun eine schamanische Praxis ist und plane, dass noch mal zu machen.

Das Problem dabei ist, dass es zu einem Status- bzw. Gefälligkeitsunterschied kommen kann, der einfach die Freundschaft kaputt macht. Heute habe ich darüber nachgedacht, dass genau der Punkt vielleicht einer der Gründe ist, warum es „schamanische Masken“ gibt. Damit die Person des Schamanen von der Ausführung getrennt bleibt.
Als ich nämlich zum ersten Mal meine eigene Wohnung beräuchert habe, habe ich ein Seidenband mit Muschelknopf getragen, was ich als „sichtbares Zeichen“ der Handlung trug. (Sprich: wenn ich das Ding abnehme, ist die Handlung beendet).

Das habe ich dann auch beim ersten Mal abräuchern gemacht und diese Woche denke ich halt tiefer über das Problem des „Unterschieds“ nach – Vor allem für mich ist die Sache mit dem Knopf ein Signal, dass ich KEIN Doktor bin und dementsprechend darauf achte, dass ich mich auf die Dinge beschränke die zum Thema passen und nicht plötzlich medizinische Ratschläge gebe, die Leute daran hindern alles Nötige für ihre Gesundung zu veranlassen. Obwohl, vielleicht sollte ich dann auch etwas tragen, dass mich im alltäglichen Leben daran erinnert.

Was ich mich natürlich noch fragen ist, ob die Leute bei denen ich dann mit meinem „Knopf am Band“ stehe, dass so verstehen, wie ich das beabsichtige, hm.

Hoffe, dass ich die Sache gemeistert bekomme, weil ich einerseits kaum Leute habe, denen ich ansonsten Feldenkrais geben könnte und andererseits auch doof finde, wenn ich was tolles lerne und ausgerechnet "meine Liebsten" dürfen nicht mitprofitieren - wenn sie wollen. Ich werde ja den Teufel tun und irgendwen dazu zwingen, nicht wahr?

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die Vitrine, die meine Leben veränderte

Zumindest hoffe ich das in ein paar Wochen/Monaten mit einem guten Gefühl und Resultat sagen zu können.

Ich habe von guten Freunden eine absolut wundervolle Vitrine (vom gelb-blauen Giganten) geschenkt bekommen, die gerade dafür sorgt, dass ich meine Bücher und damit auch meine Interessenlage neu sortiere. Also sortiere, wer ich bin und was sich gut anfühlt.

Im Augenblick sind Spiritualität und Spiel als Bücher in der Vitrine vorhanden und auch Schönheit in den offenen Fächern. Dort ist es gut, wenn ich die Plätze recht frei lasse – das vereinfacht das Staubwischen ;-)

Beim einsortieren in die Vitrine fiel mir auf, dass ich bestimmte Bücher „nicht passend“ finde – obwohl ich sie entweder von mir lieben Personen geschenkt bekommen habe, oder sie mir von der Thematik her zu meinen jetzigen Zentralthemen passend scheinen. Ich beschließe, diese Bücher auszusortieren und mich auf das zu konzentrieren was sich „gut“ anfühlt. Und auch die Bücher die vielleicht vom Platz her nicht in die Vitrine passen daraufhin zu sortieren.

Ich glaube, dass diese Neuausrichtung überfällig war und denke, durch dieses fokussieren tiefer zu mir zu kommen – und zu mehr Ordnung und Lebensfreude.

Ich kann es kaum erwarten da weiter zu kommen.

Fitnessplan

Und hier noch eine nicht so positive Durchsage: mein Fitnessplan ist schon seit ca. 2 Monaten auf Null.

Ich muss also wieder von vorne anfangen - ich fühle mich schon wie ein Looser, aber wie mS sagte: davon darf ich mich nicht aufhalten lassen.

Also - ich fange wieder bei Null an, werde wie empfohlen mich auf den Boden legen, die Nase Richtung Boden ausrichten, die Hände in Brusthöhe aufstützen und wieder bei den "Oma-Liegestützen" starten.


Interessant, dass bei einem Rückschritt der Bedarf das zu bloggen nicht so groß vorhanden ist - und daher vermutlich alle dachten, dass ich schon bei 10 "echten" angekommen bin. Ist vielleicht ein aus der Steinzeit übernommenes hormonelles Marketing - wer nur gutes von A hört, wird eventuell A mehr Können andichten, wodurch A in der Position ist, mehr für´s eigene Wohl- und Glücklichsein heraus zu bekommen? Interessant.

Obwohl Freunde ja durchaus bei Niederlagen unterstützen und das gerne tun.

Werde mal weiter darüber nachdenken, wenn ich am Boden liege. Und wie war doch gleich mein Lieblingsmotte? Fallen ist keine Schande - liegenbleiben schon.

Und das Aikido-Motto in der Stadt des Wasser war ja: Wer keine Angst vor dem Boden hat, braucht vor nichts Angst zu haben.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Wortabschnürungen

Well, vor kurzem festgestellt, dass Lookalikes von großen Firmen, die sich gerade mal etwas konträr äußern zumindest von meinem Firmenzugang gesperrt sind - und denke über Wortabschnürer nach - wiederrum nicht klar, wie ich da am besten verfahre...

Frage mich, ob es an meinen technischen Fähigkeiten liegt, oder ob die Papierdinge in bunten Farben wirklich jedweden Ausgang kaufen können.

Was ein Start ins Wochenende...

Mittwoch, 19. Mai 2010

Navi-P.S

Letztens in einem Blog gelesen, dass Navi im Hebräischen das Wort für "Prophet" ist. Keine Ahnung ob´s stimmt - weiß jemand hier mehr?

Inkubationszeit: 3 Jahre

Am Wochenende festgestellt, dass die Gwen-Erkennungs-Inkubationszeit 3 Jahre ist: am jetzigen Sonntag musste ich nicht mehr meinen Pass vorzeigen, ich wurde persönlich erkannt.

Vor allem, weil ich am Vortag noch an der massgeblichen Person 2x vorbeigerannt war, weil ich für eine Feldenkrais Lektion noch meine (Kopf)-unterlagen holen wollte.

Mittwoch, 28. April 2010

Navis und zuhören

Mittlerweile sehe ich in den Autos auf den Autobahnen in 9 von 10 Fällen ein kleines leuchtendes Dreieck. Selbst bin ich ja auch froh darüber, dass ein Diskussionspunkt mit mS wegfällt. Was ich mich jetzt frage ist: die meisten Navis haben Frauenstimmen – werden Männer jetzt Frauen mehr zuhören?

Was ich mich auch frage: Kartenlesen wird nicht stimuliert sondern eher ein fahren nach Vorgabe – wodurch die Fahrerin/ der Fahrer einen besseren Blick auf die tatsächliche Strecke hat. Welche Auswirkungen hat das? Werde ich zum Beispiel, wo ich mir doch recht gut Routen merken kann – nach einer Navi-Tour mir die Strecke besser oder schlechter merken können?

Und werden wir als Gesellschaft wieder mehr zu einer Zuhör-Gesellschaft anstatt zu einer Schreibe/Lese-Gesellschaft? Meinem NLP- und Interkulturalitätsprof aus alten Tagen würde das sicher gefallen, wo er doch aus einer Erzähl/Zuhör-Gesellschaft kam.
Hm, vielleicht sollte ich meinen Blog umbenennen in „neue Tage, neue Frage“.

Dienstag, 20. April 2010

Prediction accomplished?

So here it is then – the eruption. In my ruminations I didn´t consider Iceland to be already a very active region regarding volcanoes. Fearridden as I sometimes am I thought it would mean old volcanoes getting back to live. This is maybe the better solution as it doesn´t kill people? I´m not sure as I don´t know how the Icelanders think about the eruption.

Yesterday I wondered if NASA will measure the rotation of earth after the eruption and if enough masses of lava got onto the face of earth to change anything regarding the earth-axis and the rotation. Does anyone have an answer?
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