Well, und jetzt stellt sich heraus, dass das mit dem Geld wohl klappen wird und das ich eher eine Kopfnuss habe mit der Zeit.
Es wird nächstes Jahr eine Basis-Ausbildung von Mia Segal mit ihrer Tochter geben.
Wie kriege ich das gelöst.
Through-Gwens-Eyes - 1. Jul, 21:57
Wegen Feldenkrais beschäftige ich mich jetzt schon seit etwa 1,5 Jahren mit der Frage, wie ich Geld sparen kann und wie ich „genug“ Geld habe, um die Kurse und Workshops an denen ich teilnehmen möchte bezahlen zu können.
Nach der Lektüre verschiedener Bücher, die sich einerseits mit realen Sparmaßnahmen wie z.B. die „Tightwad Gazette“ beschäftigen und auch welchen, die darüber schreiben, dass die eigene Einstellung zum Geld dazu etwas ausmacht, ist heute erst der Groschen zum Thema „Fülle“ gefallen.
Ich hatte gestern Käse gekauft um eine Pizza für mich und einen Gast zu backen. Etwa die Hälfte dieses Käses ist übrig geblieben und nachdem BigS den Käse nicht wollte, habe ich ihn gerieben und werde ihn einfrieren. Dann habe ich schon den Käse für die nächste Pizza fertig.
Was hat das jetzt mit Fülle zu tun? Nun, den gleichen Vorgang hatte ich schon mal ausgeführt (allerdings mit einem Stück Käse, dass zu klein war für eine Pizza für zwei Leute) und dabei waren meine Gedanken beim Reiben sowas wie: „So, jetzt habe ich wieder ein bißchen Geld gespart und kann demnächst eine Pizza fast kostenlos backen.“
Die Konzentration auf mich selbst und das Einsparen führte in letzter Zeit dazu, dass ich das Gefühl hatte immer „zu wenig“ zu haben. Weil es ja eindeutig um Pfennigfuchsen ging. Und um die Thematik: „was vom Mund absparen“.
Heute ist mir dieses Gedankenmuster mal aufgefallen und ich habe mir überlegt, wie ich daraus ein „Fülle“-Gedankenmuster stricken kann. Ich bin dann bei: „Dieser Käse ist für die nächste Gästepizza“ ausgekommen. Und schon ging es thematisch nicht mehr ums „Sparen bis sich die Balken biegen“, sondern um Geselligkeit. Ein ganz anderes Lebensgefühl, kann ich euch sagen.
Jetzt wo ich hier sitze und das schreibe frage ich mich noch, wie ich das auch mit den Workshop- bzw. Kursenziel vereinbare? Vielleicht sowas wie: „Aha, die nächste Gästepizza und ein Teil des nächsten Workshops“. Klingt ausprobierens-würdig.
Through-Gwens-Eyes - 23. Jun, 21:52
"Habitually" ist ein total wichtiges Wort innerhalb von Feldenkrais, weil es sich darum dreht, das jemand sich eine bestimmte Bewegungsfolge und/oder ein bestimmtes Bewegungsmuster zur Gewohnheit gemacht hat. Irgendwie habe ich mich allerdings noch nicht daran gewöhnt, das auf Deutsch zu nutzen: "Gewohnheitsmäßig" klingt nicht so elegant.
Vielleicht findet sich ja ein passendes Synoniem?
Achso und der Kollegin scheint es wieder wesentlich besser zu gehen, allerdings weiß ich nicht ob das einfach daran liegt, dass ihre Erkältung wieder weg ist, oder was. Weiter empirische Daten sammeln heißt´s da ;-)
Through-Gwens-Eyes - 22. Jun, 18:33
...auf der Arbeit habe ich jetzt wegen meines Erstjobs zwei Workshops in "Entspannungstechniken" gegeben (jaa und auch, weil wir eine bestimmte Anzahl Workshops geben/nehmen sollen) Wir hatten bei beiden Kursen noch Zeit übrig hatten, hab ich auch eine kleine Einführung in Feldenkrais gegeben. Und jetzt bin ich noch mal tiefer in die "Gwen ist verantwortlich für Entspannung" Schiene hineingekommen.
Vorgestern ist eine auf mich zugekommen und meinte, sie hätte sich an der Schulter was verzogen. Wir haben gaanz kurz was gemacht, unter 10 Minuten würde ich schätzen und es hat es zwar nicht geheilt, doch für Sie angenehmer gemacht. Ich habe sie vor allem darauf aufmerksam gemacht, dass sie "habitually" eine Schulter weiter nach vorne nimmt. Das und vermutlich der Umstand, dass sie sich extrem umdrehen muss, will sie in unseren "Großraumbüros" etwas mitbekommen könnte dazu geführt haben. Oder vielleicht sitzt sie auch "nur" auf einer Pobacke, oder, oder.
Spannend war dann, als ich gestern meine seit ca. einem Jahr immer wiederkehrende Dame hier hatte und sie über dicke Schmerzen in der Schulter klagte - die sich hinterher gelöst haben! Das würde ich aber auch der Tatsache zuschreiben, dass sie das Ganze schon länger macht und ihr Körper schon besser weiß, was, wo und wie Belastungen losgelassen werden können. Ist natürlich extrem Egostreichelnd sowas - ich hoffe es gelingt mir, bescheiden zu bleiben. Schließlich habe ich hier nicht den Heil-Wunder-zauberstab und nur weil SIE los hat lassen können hat´s ja auch nur geklappt.
An der Stelle sei nochmals auf den medizinischen Disclaimer hingewiesen.
Through-Gwens-Eyes - 19. Jun, 20:36
Demnächst geht es wieder los - Couchsurfing ist auch schon in der Mache, hoffe das klappt von den Daten her wie ich das verstanden habe - das wäre obergenial.
Diesmal als Schwerpunktthema: Scoliose und Schlaganfall-Überlebende. In der Newsletterankündigung stand, dass es jeweils 3 in jeder Kategorie gibt, die sich bereit erklärt haben vor versammelter Mannschaft den Unterricht von el Coach zu genießen. Bin mal gespannt. Und denke darüber nach mich wieder in die beiden Krankheitsbilder einzulesen... Damit ich auch weiß was ich sehe...
Through-Gwens-Eyes - 17. Jun, 23:33
Ist eine Sache, die man lieber nicht haben will – und ich als alte Helfersyndromerin fand mich in einem Flug nach London neben genaus so einer Dame – sowohl auf dem Hin- wie auf dem Rückflug. Was auch meine Wahl war – weil ich sie ja „gerettet“ habe: sie fand beide Male den Flug bemerkenswert kurz. Und ich habe mich noch nie so rüde als Gesprächspartnerin aufgedrängt wie bei diesem Gespräch – war auch mal ne interessante Erfahrung. Und was ich verpasst habe ist das folgende: ihr vielleicht mit einem Satz einimpfen, dass sie sich ja vielleicht selbst retten kann. Wenn sie sich nämlich nicht auf die Angst, sondern auf etwas schönes konzentriert. Weiß zwar nicht ob das möglich ist, wäre aber mal ne total spannende Geschichte.
Und Feldenkrais passt da auch wieder rein: wie kann man Flugangst haben, wenn sich alles entspannt hat, nä?
Through-Gwens-Eyes - 22. Mai, 18:27
Lerne gerade jede Menge Dinge, die mir vielleichtschon klar hätten sein müssen, die ich aber noch nicht geblickt habe, bzw. vermutlich nicht wahrhaben wollte:
- Schokolade scheint nur seine positiven Wirkungen entfalten zu können, wenn KEINE Milch im Spiel ist.
- Frühjahrs-Löwenzahntee von der ganze Pflanze ist zwar gut für Leber und Galle, allerdings NUR, wenn kein Zucker dabei ist.
Is natürlich klar, dass Kakao z.B. mit Wasser aufgekocht ganz schön gewöhnungsbedürftig ist und das der Tee unglaublich bitter ist.
Dann kommt noch hinzu, dass ich letztens gelesen habe, dass der Kakao-baum gerade unglaublich Mühe hat mit einer Krankheit – und weil der Baum schon so lange „Kulturfolger“ ist, also von Menschen umsorgt und gehegt wird, hat diese Pflanze aufgegeben, sich selbst zu bestäuben…
Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, Samen zu legen (Funakoshi Weise) im wortwörtlichen und übertragenden Sinn. Und sich an Unbequemlichkeiten zu gewöhnen.
Through-Gwens-Eyes - 29. Apr, 13:10
Vor einiger Zeit sind der Freundeskreis und ich (also insgesamt 3 Pärchen) mal im Espace irgendwohin gefahren und dabei ist mir folgendes aufgefallen:
1. Ich saß am Steuer
2. Im Espace sind bei voller Beladung und Gastank 6 Plätze besetzbar
3. Alle Frauen saßen hinter mir
4. mS saß rechts von mir
5. Einer aus dem Freundeskreis meinte: Hey, wisst ihr eigentlich, dass die Beifahrerseite bei einem Unfall die gefährlichere ist?! Und dann fiel auf, dass alle Männer auf der rechten Seite saßen.
Ob sich die Damen und Herren so sortiert hatten, damit es nicht zu Eifersüchteleien kommt?
Jetzt wo ich darüber schreibe würde ich das mal wiederholen mit der Experimentaufstellung , dass mS hinter mir sitzt. Wie sich das dann wohl sortieren würde? Ich tippe auf Frau neben mir, Mann rechts hinter mir und auf den „letzten beiden Plätzen“ wird’s dann wieder interessant…
Through-Gwens-Eyes - 22. Apr, 13:05